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Alfredo Häberli

Alfredo Häberli

Der im Jahr 1964 in Buenos Aires geborene Alfredo Häberli ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Designer der Gegenwart. Der argentinische Künstler hat sich vor allem mit seinem außergewöhnlichen Design für Gegenstände des täglichen Gebrauchs einen international sehr guten Namen gemacht. Alfredo Häberli ist als Designer für viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen tätig. So stellt er seine außergewöhnlichen Fähigkeiten Firmen aus der Schuhindustrie, wie Camper, oder auch international renommierten Modemarken, wie Alias oder Kvadrat, zur Verfügung. Ebenfalls sehr erfolgreich ist Alfredo Häberli als Designer für den schwedischen Autohersteller Volvo und den finnischen Design-Hersteller Iittala.

Im Alter von 13 Jahren kehren die Eltern Häberlis Argentinien den Rücken und wandern in die Schweiz aus. Dort absolviert Alfredo Häberli die Höhere Schule für Gestaltung in Zürich und schließt diese 1991 erfolgreich mit dem Diplom als Industriedesigner ab. Für seine Diplomarbeit erhält Häberli übrigens den Förderpreis der Schweizer Industrie. Noch im gleichen Jahr gründet Alfredo Häberli zusammen mit Christophe Marchand ein gemeinsames kleines Studio für modernes Design. Nach acht Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit trennen sich die Wege der beiden Designer.

Für Alfredo Häberli ist nun die Zeit gekommen, sein eigenes Unternehmen, das Atelier Alfredo Häberli Design Development, in Seefeld nahe Zürich zu gründen. Mit der Gründung der eigenen Firma legt Häberli den Grundstein für den Durchbruch als international erfolgreicher Designer. Auch privat läuft es für den Designer im Jahr 1999 optimal. Auf die Heirat mit Stefanie Bachmann folgt noch im gleichen Jahr die Geburt seines Sohnes Luc. Im Jahr 2002 kommt schließlich die Tochter Aline zur Welt.

Im Lauf seiner Karriere als international sehr erfolgreicher Designer konnte Alfredo Häberli diverse Preise einheimsen, die er immer wieder für sein Schaffen bei alltagstauglichen Kunstwerken verliehen bekam. Seine wohl bekanntesten Schöpfungen sind die Tafelservice Origo oder auch die Trinkglas Serie Essence für das finnische Unternehmen littala. Ganz nebenbei arbeitet Alfredo Häberli seit Ende der 80er Jahre für das Museum für Gestaltung in Zürich.